Home Ernährung Ein Zero Waste – Kochbuch wird zum Liebling für vegetarische Gerichte

Ein Zero Waste – Kochbuch wird zum Liebling für vegetarische Gerichte

von Lea
Zero Waste

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„Von der Schale bis zum Kern“ – Zero Waste in der Küche

Mit dem Zero Waste – Kochbuch „Von der Schale bis zum Kern“ von Bernadette Wörndl überraschte mich Sarah zu meinem Geburtstag. Nun möchte ich nicht verpassen, dir endlich dieses tolle Buch vorzustellen. Du wirst begeistert sein! Denn mit diesem Buch kannst du mit vermeintlichen „Lebensmittelabfällen“ tolle vegetarische Gerichte zaubern.

„Dies ist ein Buch, in dem es ums Große und Ganze geht. Darum, dass weniger oft mehr und Wissen das Entscheidende ist.“

Bernadette Wörndl zeigt uns mit ihrem Buch, wie man Lebensmittel von der Schale bis zum Kern verwerten und damit etwas Besonderes zaubern kann.

Vorstellung der Kapitel

Das Zero Waste – Kochbuch ist in alphabetischer Reihenfolge gegliedert. Zum jeweiligen Obst oder Gemüse gibt es eine kurze Einleitung mit persönlichen Bezügen der Autorin. Zu nennen wären zum Beispiel Apfel, Blumenkohl und Brokkoli. Auch Karotte und Kürbis und Mais kommen nicht zu kurz. Auch Radieschen und Rote Rüben kannst du im Ganzen verwerten. Den Abschluss bilden Zitrone und Zucchini. Dies sind nur Beispiele. Darauf folgen dann die entsprechenden Rezepte.

Die Rezepte

Die Rezepte dieses Buchs verfolgen alle das Prinzip des Zero Waste. Grundlage dafür ist ein respektvoller Umgang mit Lebensmitteln. Das heißt, dass wir Lebensmittel möglichst von der Schale bis zum Kern verwerten. Zu vielen Rezepten gibt es außerdem ein herrliches Foto. Die Rezept-Seite ist insgesamt übersichtlich gestaltet. In der linken Spalte ist mithilfe von Symbolen zu erkennen, welche Teile vom Obst oder Gemüse für das Rezept verwendet werden. Weiterhin gibt es Verweise auf passende Rezepte für die Resteverwertung des Obsts oder Gemüses. Darunter sind dann die Zutaten für das Rezept abgebildet. In der rechten Spalte befindet sich die Anleitung zur Zubereitung des Rezepts. Unter manchen Rezepten gibt die Autorin noch zusätzliche Tipps. Hier findet man zum Beispiel Empfehlungen, mit welchen Zutaten du das Rezept kombinieren kannst. Oder es gibt auch einen Hinweis dazu, wie das entsprechende Obst oder Gemüse länger haltbar ist.

B – Brokkoli und Blumenkohl blitzschnell zubereitet

Besonders bei den Rezepten mit Brokkoli und Blumenkohl hat mich das Zero Waste – Kochbuch eines gelehrt: Beim Zero Waste ist Wissen wirklich das Entscheidende! Da musste Sarah mir erst dieses Zero Waste – Kochbuch schenken! Jetzt weiß ich, dass der Stamm nicht auf dem Kompost landen muss. Schnell kann ich mir zum Beispiel ein Blumenkohl-Curry zubereiten und muss nichts wegwerfen. Schließlich wird der komplette Blumenkohl verwendet: Die Röschen, der Stamm und die Blätter.

Und was soll ich dir sagen? Es schmeckt wirklich köstlich! Mindestens genau überzeugt hat mich der warme Brokkolistammsalat mit Maronen.

Zero Waste-Brokkolistammsalat
Brokkolistammsalat mit Ofen-Kürbis, gerösteten Maronen und Salat

Mein Lieblingsrezept aus dem Zero Waste – Kochbuch ist bisher der Blumenkohl aus dem Ofen mit Blumenkohlpüree und Picada. Die Kombination von dem cremigen Püree und den gerösteten Röschen sowie orientalischen Gewürzen sorgen für ein gelungenes Geschmackserlebnis. Einfach ein Seelenschmeichler! Aber sicherlich gibt es da noch das ein oder andere Rezept zu entdecken.

So macht Zero Waste Freude!
So macht Zero Waste Freude!

R wie Resteverwertung in Form von Radieschenblätterpesto

Dank dieses Buchs verwerte ich nun auch Radieschenblätter. Bei meinem Rezept für Radieschensuppe kannst du zum Beispiel daraus ein leckeres Pesto herstellen. Eine weitere Variante ist eine leckere Salatcreme. Diese stellt man aus den Blättern der Radieschen, Basilikum und welkem Salat her. Bernadette Wörndl verwendet sie als Beilage zum bunten Salat. Die Salatcreme schmeckt auch wunderbar bei mediterranem Gemüse.

Meine Meinung zum Buch

Wirklich toll finde ich, dass alle Rezepte dabei helfen, Lebensmittel vollständig zu nutzen. So ist dies ein großes Zeichen gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Im Gegenteil geben genau die „Abfälle“ einem Gericht oft erst die besondere Note. Außerdem enthält das Zero-Waste-Kochbuch eine schöne Bandbreite an Rezepten. Von herzhaft bis süß ist für jeden Geschmack etwas dabei. Weiterhin überzeugt mich, dass es Rezepte für die „schnelle Küche“ anbietet. Es enthält aber auch aufwändigere Rezepte. Dazu zähle ich etwa die selbstgemachten Tortellini.

Zero Waste Pasta
Tortellini mit Brokkolistamm-Füllung

Gelungen sind besonders die Tipps der Autorin, wie man ihre Rezepte variieren oder Zutaten kombinieren kann. Insgesamt zeigen all ihre Rezepte Kochkunst auf hohem Niveau. Ganz nebenbei verkleinerst du beim Kochen noch deinen ökologischen Fußabdruck.

Zero Waste beim Kürbis
Kürbiskerne müssen nicht auf den Kompost, sondern kann man gut als Snack (beim Korrigieren) knabbern!

Kleine Nachteile am Buch möchte ich dennoch kurz erwähnen. Zu den Rezepten fehlt die Angabe zur Dauer der Koch-/ Backzeit. Ich war doch überrascht, wie viel Zeit die Zubereitung einzelner Gerichte kostet. Da war das Magenknurren dann lauter als die Dunstabzugshaube. Oder ich bin einfach zu langsam. Außerdem gibt es leider nicht zu jedem Rezept ein Foto. Doch mindert dies keinesfalls die Qualität der Gerichte. Die sind nämlich auch ohne Foto eine Wohltat für die Sinne! Lass dich also auch gerne vom Zero Waste begeistern! Dieses Kochbuch wird dir dabei gewiss gute Dienste leisten!

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