saftiges Bananenbrot gesund & ohne Zucker Heizt den Backofen auf 175 °C vor. Püriert die reifen Bananen zusammen mit dem Sojadrink. Gebt alle Zutaten - mit Ausnahme der Mandeln und der Schokolade - zu den Bananen und mixt einen glatten Teig hieraus. Füllt euer Bananenbrot in eine Kastenform. Mein Tipp: Nehmt eine Silikonform, dann braucht ihr hier kein zusätzliches Fett! Gebt die Erdnusscreme in kleinen Klecksen auf den Teig und verteilt sie etwas mit einer Gabel. Optional mit Topping: Hackt die Zartbitterschokolade (min. 80 % Kakaoanteil, vorzugsweise mit Agavendicksaft oder Birkenzucker gesüßt) grob und verteilt die Schokoladenstücke auf dem Bananenbrot. Statt Schokolade könnt ihr aber auch Erdnüsse oder Mandeln nehmen. Gebt euer zuckerfreies Bananenbrot für ca. 40 Minuten den Ofen. 450 g reife Banane 6 EL Sojadrink 220 g Dinkel-Vollkorn-Mehl 60 g Kakaopulver (ungesüßt) 1 TL Natron 1 TL Backpulver 1 EL Essig 1 EL Vanille-Extrakt 50 g Agavendicksaft 40 g Mandeln gestiftet 2 EL Erdnuss- Creme 25 g Schokolade in Stückchen (optional)
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Saftiges Bananenbrot – gesund & ohne Zucker

von Sarah
Saftiges Bananenbrot Gesund & ohne Zucker

Das Bananenbrot: schokoladig, süß mit jeder Menge Proteinen, Ballaststoffen, Kalium und Magnesium

 

82 kg! Eine Zahl, die doch ziemlich schockierend ist. Nein, ich rede hier gerade nicht über mein Gewicht. 82 kg an Lebensmitteln wirft jeder von uns in einem Jahr weg. Wir können uns jetzt zwei handelsübliche Einkaufswagen vorstellen, die bekommen wir nämlich locker mit dieser Menge gefüllt. Aus diesem Grund und weil es auch einfach rausgeschmissenes Geld ist, habe ich mir vorgenommen, weniger wegzuwerfen. Mal nicht im Supermarkt vom Hunger leiten lassen und nur Dinge kaufen, die ich auch wirklich brauche.

 

Wegwerfen kommt nicht in Frage.

 

Trotz aller guten Vorsätze bin auch ich nicht gefeit vor spontanen Käufen, die durch meinen aktuellen Hunger geleitet werden. So liegt jetzt ein Bündel Bananen in meinem Obstkorb, das mich jedes Mal verspottet, wenn ich die Küche betrete. Während die Bananen immer brauner werden, wird mit jedem Tag klarer, dass sie so nicht mehr besonders gut schmecken und absolut untauglich für das morgendliche Müsli sind. Aber wegschmeißen kommt auch nicht in Frage! Was macht man denn nun mit so hutzeligen ollen braunen Dingern?

 

Bananen für saftiges Bananebrot

 

“Let me google that for you”

 

Also was tun, wenn man nicht mehr weiter weiß? Natürlich das Internet befragen. Onkel Google weiß doch auch sonst alles. “Braune Bananen Rezept” und Enter! Zack, gibt es jede Menge Ideen, was ich mit den Dingern noch anstellen kann. Erster Klick Nicecream! Also eigentlich Bananeneis, klingt aber nicht fancy genug. Deswegen gab es irgendwann die tolle Wortkreation “Nicecream”. Das wäre durchaus eine Möglichkeit für mein Bananenproblem, aber vier Bananen zu Nicecream zu verarbeiten, ist dann schon ziemlich viel. Wobei auch gerade Winter ist und Eiscreme deswegen eher selten auf meinem Speiseplan steht.

 

Sind Smoothies eine Alternative?

 

Noch ein Klick und na klar, hätte ich auch selbst drauf kommen können: Smoothies. Seit ich jedoch gelesen habe, dass man die Ballaststoffe beim Mixen zerstört – zumindest die wasserunlöslichen – bin ich kein besonderer Freund mehr davon. Ab und zu mal ein Smoothie ist ok, aber jeden Tag muss das nicht sein. Also weiterscrollen. Bananenbrot ist der nächste Vorschlag – das klingt super! Also musste ich mich nur noch auf die Suche nach dem passenden schokoladigen, veganem und zuckerfreien Rezept machen (voll einfach ;-P).

 

Bananenbrot  – ein toller Sportsnack?

 

Statt das Internet zu befragen, hätte ich auch gleich selbst auf das Bananenbrot kommen können. Bananenbrot ist nicht nur so ein super gesunder Snack, es lässt sich nämlich auch wunderbar zur nächsten Sporteinheit mitnehmen. Für den schnellen Energiekick zwischendurch ist es ein geeigneter Nährstofflieferant. Aber warum ist gerade Bananenbrot ein toller Sportsnack? Zum einen liefert es viele tolle Kohlehydrate, die euch Energie während der Sporteinheit geben. Durch den Fruchtzucker sind diese auch relativ schnell für den Körper verfügbar. In meiner Variante des Bananenbrots gibt es außerdem Vollkornmehl im Brot. Und wofür das? Richtig: „Ballaststoffe“ lautet das Zauberwort. Auch wenn manch ungebildeter Fernsehkoch behauptet, dass kein Mensch diese brauche, so sind sie absolut essentiell, um unseren Insulinspiegel zu regulieren.

 

Ballaststoffe, Ballaststoffe und nochmals Ballaststoffe!

 

Sicherlich enthält auch die Banane selbst Ballaststoffe. Essen wir eine Banane, so regulieren die Ballaststoffe die Abgabe des Zuckers an unser Blut und damit an unsere Leber. Auch im Bananenbrot haben wir erst einmal durch das Pürieren unserer Banane die wasserunlöslichen Ballaststoffe zerstört. Die wasserlöslichen Ballaststoffe sind zwar noch da, können aber nun kein Gitter mehr bilden, das die Abgabe des Zuckers reguliert. Zum Glück haben wir ja im Vollkornmehl jede Menge Ballaststoffe, die helfen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Außerdem halten Ballaststoffe unsere Verdauung in Schwung.

Die Banane an sich liefert neben Kohlehydraten und Zucker auch noch Kalium und Magnesium. Stark vereinfacht ausgedrückt, hilft Kalium unter anderem dabei, aus verschiedenen Aminosäuren Proteine zu bauen. Da Sportler einen erhöhten Bedarf an Magnesium haben, darf dieser Stoff natürlich nicht in unserem gesunden Snack fehlen, zumal er direkt am Stoffwechsel beteiligt ist und beim Muskelaufbau hilft.

Aber da gab es doch noch etwas Anderes, was für Muskelaufbau zuständig ist. Natürlich der Liebling aller Sportler: Das liebe Protein, oder auch Eiweiß genannt. Hier sind die Nüsse im Brot ein super Eiweißlieferant und enthalten auch noch zusätzlich Magnesium. Wer also noch mehr Protein möchte, sollte vor dem Backen noch zwei Hände voller Erdnüsse auf dem Bananenbrot verteilen. Mit 27 g Eiweiß pro 100 g haben sie mehr als doppelt so viel Eiweiß wie Magerquark!

 

Zum Schluss noch etwas für die Seele!

 

Auch Kakao und Sojamilch sind nicht nutzlos in unserem gesunden Snack. Der Kakao liefert weitere Ballaststoffe und die Sojamilch immerhin noch ein paar Proteine. Bleiben noch unsere Schokostückchen. Die sind für die Seele, denn der Genuss soll ja auch nicht auf der Strecke bleiben. 😉

Jetzt hab ich euch so viele Facts gegeben, warum Bananenbrot ein toller Snack bei der nächsten Sporteinheit ist, dass euch bestimmt ordentlich der Kopf raucht. Nun also von den Facts zum leckeren Teil. Hier das Rezept zum super Sportlersnack.

 

 

Schoko Bananenbrot

Druck mich!
Zubereitungszeit: Back- / Kochzeit:

Zutaten

Saftiges Bananenbrot Gesund & ohne Zucker450 g reife Banane
6 EL Sojadrink
220 g Dinkel-Vollkorn-Mehl
60 g Kakaopulver (ungesüßt)
1 TL Natron
1 TL Backpulver
1 EL Essig
1 EL Vanille-Extrakt
50 g Agavendicksaft
40 g Mandeln gestiftet
25 g Schokolade in Stückchen (optional)
2 EL Erdnuss- Creme

Zubereitung

Heizt den Backofen auf 175 °C vor.

Püriert die reifen Bananen zusammen mit dem Sojadrink. Gebt alle Zutaten – mit Ausnahme der Mandeln und der Schokolade – zu den Bananen und mixt einen glatten Teig hieraus. Füllt euer Bananenbrot in eine Kastenform.

Mein Tipp: Nehmt eine Silikonform, dann braucht ihr hier kein zusätzliches Fett!

Gebt die Erdnusscreme in kleinen Klecksen auf den Teig und verteilt sie etwas mit einer Gabel.

Optional mit Topping: Hackt die Zartbitterschokolade (min. 80 % Kakaoanteil, vorzugsweise mit Agavendicksaft oder Birkenzucker gesüßt) grob und verteilt die Schokoladenstücke auf dem Bananenbrot. Statt Schokolade könnt ihr aber auch Erdnüsse oder Mandeln nehmen.

Gebt euer zuckerfreies Bananenbrot für ca. 40 Minuten den Ofen.

 

Vielen Dank an Back Ina, von der ich die Inspiration für dieses Rezept habe! Auf ihrem Blog findet ihr noch viele weitere zuckerfreie Rezepte.

 

Deine Meinung ist gefragt!

 

Da dieses Bananenbrot quasi aus Resten entstanden ist, würde mich interessieren, welche Rezepte bei euch schon mal aus Essensresten entstanden sind? Vielleicht waren sie sogar so gut, dass sie jetzt dauerhaft zu eurem Speiseplan gehören? Bin gespannt auf euere Erfahrungen!

 

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